Kieferorthopädie

Zähne können ein lebenlang bewegt werden - für ein Höchstmaß an Ästhetik.

 

Neben der Gesunderhaltung der Zähne und des Zahnhalteapparates stellt sich für zunehmend mehr Menschen jeden Alters die Frage nach einer korrekten oder verbesserten Stellung der Zähne.

 

Der Wunsch nach ästhetisch und funktionell optimalen Zahnstellungsänderungen oder dem Biss zueinander kann vielfältige Gründe haben:

Persönliche Gründe

  • Optimierung der Ästhetik bei schief, verschachtelt oder falsch stehenden Zähnen
  • Erhöhung beruflicher Chancen
  • Erhöhung der Akzeptanz durch die Umwelt bei starken Fehlstellungen
  • Erhöhung der Selbstsicherheit

Medizinische Gründe

  • positive Beeinflussung des weiteren Gesichts- und Kieferwachstumes
  • Gesunderhaltung der Zähne, des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates (Schäden am Zahnhalteapparat können zu vorzeitigem Zahnausfall führen)
  • Stoppen schädlicher Angewohnheiten (Habits)
  • präprothetische Vorbereitung (vor Zahnersatz)
  • große Frontzahnstufe oder fliehendes Kinn
  • Beeinträchtigungen beim Essen, wenn Zähne falsch ineinander greifen
  • Schmerzen oder Dysfunktionen im Kiefergelenk bis hin zu Kopf,-Nacken- und Rückenschmerzen
  • Prophylaxe gegen häufige Infektanfälligkeit bei permanenter Mundatmung
  • zu starke Abnutzung von Zähnen oder ganzen Zahngruppen durch eine Fehlstellung
  • Verbesserung der Aussprache durch Mittherapie der sprachstörenden Zähne oder Zahngruppen
  • Karies- und Gingivitisprophylaxe bei zu engstehenden Zähnen 

Gründe für Zahnfehlstellungen können sein

  • Habits (schädliche Angewohnheiten)
    • Daumenlutschen
    • Nägel- oder Stiftekauen
    • zu lange Beruhigungssauger oder Nuckelflasche
    • Wangen-/Lippenbeißen oder -saugen
    • Mundatmung
  • zu große Rachenmandeln mit der Folge der permanenten Mundatmung, die sich widerum auf das Kieferwachstum negativ auswirken
  • nicht erfolgte frühere kieferorthopädische Behandlung
  • vererbte Veranlagung
  • starke Lippen- oder Zungenbändchen, die Zähne auseinander drücken können
  • Rezidive v.a. im Erwachsenengebiss
  • Nichtanlage von Zähnen
  • frühzeitiger Milchzahnausfall durch Karies

Wie funktioniert Kieferorthopädie

Ein Zahn ist nicht fest mit dem Kieferknochen verwachsen, sondern über Fasern aufgehangen. Kieferknochen und Zahn bilden dabei aber eine funktionelle Einheit.

 

Beim Kauen und Beißen wirken kurz enorme Drücke auf Zahn und Knochen, beeinträchtigen diese aber nicht und verursachen somit keine Zahnstellungsänderung.

 

Lang anhaltender Druck, selbst wenn die Kräfte nur sehr gering sind, bewirken im Knochen auf der dem Druck zugewandten Seite Knochenanbau und der dem Druck abgewandten Seite Knochenabbau. Somit werden Zähne bewegt und der Knochen remodelliert.

 

Aufgrund dieser Tatsachen ist klar, dass eine kieferorthopädische Behandlung mit steigender Fehlbildung eine längere Zeit in Anspruch nimmt.